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  • Heizung
    Infrarot-Heizungen sind eine Form der Elektro-Direktheizung, anders als bei Elektroheizkörpern erfolgt der Wärmetransport aber weniger über Konvektion, sondern überwiegend über Strahlung. Über Infrarot-Paneele können so einzelne Räume oder ein ganzes Gebäude beheizt werden.
  • Brauchwarmwasser
    Eine Brauchwarmwasserbereitung ist nicht möglich, diese muss durch ein anderes System erfolgen (z.B. Luft-Wärmepumpe oder Solarthermie).
  • Altbau
    Aufgrund des hohen Wärmeverbrauchs von Altbauten eignen sich Infrarot-Heizungen nicht für den Einsatz in schlecht/wenig gedämmten Gebäuden, da der hohe Stromverbrauch für die Beheizung zu sehr hohen Energiekosten führt. In Altbau-Gebäuden kann auch nur schwer eine thermische Behaglichkeit erreicht werden.
  • Neubau
    Der Einsatz von Infrarot-Paneelen zur Gebäudebeheizung ist ohne Bedenken nur bei Passivhaus-Standard (HWB <15 kWh/m²a) bzw. bei Gebäuden mit zeitlich stark begrenzter Nutzung (z.B. Wochenendhäuser) zu empfehlen. Darüber hinaus ergibt sich durch die (etwa im Vergleich zu Wärmepumpen) sehr geringe Effizienz des Systems ein hoher elektrischer Energieverbrauch, der einerseits die Energiekosten und andererseits die Emissionen in die Höhe treibt.
  • Investitionskosten
    Es ist im Durchschnitt mit Kosten zwischen € 8.000 und € 12.000 zu rechnen, je nach Anforderungen (Qualität, Design der Paneele) und Einbindungen (z.B. Smart Home).
  • Energiekosten 
    Es ist mit Kosten von € 1.000/Jahr (Neubau) bis € 3.000/Jahr (Altbau) zu rechnen.
  • Raumbedarf 
    Es wird kein eigener Raum für die Unterbringung der Heiztechnik benötigt, auch ein Brennstofflager ist nicht erforderlich.
  • Komfort 
    Die Infrarot-Heizung zeichnet sich durch einen hohen Komfort im Betrieb aus, der Nutzer muss das System lediglich ein- oder ausschalten bzw. den gewünschten Betrieb in der Steuerung integrieren. Auch eine Integration in Smart-Home-Konzepte ist möglich.
  • Emissionen 
    Emissionen durch den Stromverbrauch müssen im Kontext der jeweiligen Stromherkunft (fossil/atomar/erneuerbar) betrachtet werden. Bei einem Wintersstrommix aus Österreich lt. OIB RL 6 und den Referenzhäusern der Österreichischen Energieagentur ergeben sich Emissionen von 1.781 kg CO2/Jahr im Neubau bzw. 2.374 kg CO2/Jahr im sanierten Gebäude (zum Vergleich: neues Öl-Brennwert-Gerät 3.350 bzw. 4.559 kg CO2/Jahr).